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Die Geburt
Zwar liegt die geladene Kamera bereit, da ich hoffe, die Geburt fotografieren zu können. Doch natürlich ist es unmöglich, von morgens bis abends das Haus zu hüten und so verlassen wir nachmittags die Katzen, um Notwendiges zu erledigen. Unbesorgt auch deshalb, weil weder Unruhe noch Nervosität von einem bevorstehenden Wurf kündigen. Dabei übersehen wir zwei Dinge: Die bald einsetzende Flut und Susis Vorliebe für ein stilles, menschenleeres Haus. Zudem haben wir vergessen, die Schlafzimmertür ganz zu schließen...
Als wir nach einer guten Stunde zurückkehren, ist es passiert: Susi liegt auf meinem Bett, auf der rotkarierten Mohairdecke und ist emsig damit beschäftigt, nasse, schwarze Fellknäule zu lecken. Das ist ärgerlich, weil ich nun wieder lange warten muß, bis mir Susi eine neue Fotochance gibt.... |