|
|
 |
Auf die Katz' gekommen
Etwa seit fünfzehn Jahren halten wir Katzen. Dabei ging der Entschluß, eine Katze haben zu wollen, eigentlich nie von uns, sondern immer von der jeweiligen Katze aus.
Sie steht eines Tages vor der Tür, miautz, wird gefüttert, gestreichelt und gleitet auf diese Weise sachte und unmerklich in unser Dasein.Erst nach einiger Zeit wird uns dann bewußt, daß wir wieder einmal auf die Katz gekommen sind. Und daß wir diese unter keinen Umständen mehr missen möchten.
In aller Regel bleibt es nicht bei dieser einen, da es fast immer eine SIE ist. So vergehen nicht viel mehr als die notwendigen zwei Monate die Tragzeit beträgt 62 bis 65 Tage bis aus der einen Katze eine kleine Familie geworden ist.
Natürlich können wir nicht alle Kätzchen behalten. Dann versuchen wir, sie in liebevolle Hände zu geben. Dieser Weg ist uns lieber, als unsere Mutterkatze sterilisieren zu lassen wir bringen es einfach nicht übers Herz. Weil das Kätzchenkriegen, und alles was damit zusammenhängt, für unsere Susi einen Quell einzigartiger Emotionen bedeutet. Wer schon einmal Gelegenheit hatte, eine vor höchster Wonne schnurrende Katzenmamma im Wochenbett zu erleben (in diesem Buch ab Seite 26), wirds begreifen. Ehrlicherweise muß hierbei eingeräumt werden, daß die Umstände eine solche Einstellung bei uns begünstigen. Wir leben auf dem Lande, in einem alten Forsthaus mit Stallung und so kommt es auf eine Katze mehr oder weniger gewiß nicht an.
Dieser Bildband will kein Ratgeber oder Lehrbuch über Katzenhaltung sein darüber gibt es reichlich kompetenten Lesestoff. Wir schildern vielmehr subjektive Erlebnisse im Umgang mit unseren eigenen Katzen über einen Zeitraum von mehreren Monaten. Im Mittelpunkt stehen Vorgänge ums Kätzchenkriegen: Liebesspiel, Paarung, Geburt, die ersten Lebenswochen der jungen Kätzchen.
Auch die Kastration unseres geliebten Katermusch zeigen wir. Wir meinen, daß dieses zum Katzenalltag genauso gehört wie die süßen Bilder kuscheliger Katzenkinder. |
|